Projektüberblick
Ein Autobahnwartungsunternehmen in Bayern, Deutschland, war für die Vegetationskontrolle an mehreren Straßenböschungen mit Steigungen von bis zu 42° verantwortlich. Traditionelle Mähmethoden erforderten Fahrspursperrungen und setzten die Arbeiter verkehrsbedingten Risiken aus.
Der Kunde führte den ferngesteuerten Hangmäher RCVIX RM-800 im Rahmen eines Testeinsatzes auf ausgewählten Hochrisikoabschnitten ein. Nach einer anfänglichen Schulungs- und Anpassungsphase konnte das Unternehmen die Vegetationspflege aus der Ferne durchführen, wodurch der Bedarf an Fahrspursperrungen reduziert und die Betriebssicherheit sowie Effizienz verbessert wurden.
Herausforderung
Der Kunde verwaltet die Vegetationskontrolle entlang ausgedehnter Autobahnnetze, einschließlich Böschungen mit Neigungen von 30° bis über 40°.
Zu den betrieblichen Herausforderungen gehörten:
Verkehrsbedingte Sicherheitsrisiken: Arbeitnehmer müssen in der Nähe aktiver Fahrspuren arbeiten
Häufige Fahrbahnsperrungen: Wartungsarbeiten erforderten häufig teilweise Straßensperrungen
Begrenzte Leistungsfähigkeit der Ausrüstung: Herkömmliche Mähgeräte konnten an steilen Böschungen nicht sicher arbeiten
Hohe Arbeits- und Koordinationskosten: Verkehrskontrolle und manuelles Trimmen erhöhten die Gesamtkomplexität des Projekts
Der Kunde benötigte eine sicherere und effizientere Lösung, die Verkehrsstörungen minimieren und gleichzeitig eine konsistente Vegetationskontrolle gewährleisten konnte.
Lösung
RCVIX setzte den ferngesteuerten Böschungsmäher RM-800 im Rahmen eines kontrollierten Testprogramms ein.
Implementierungsdetails:
2 Einheiten wurden zunächst auf ausgewählten, risikoreichen Böschungsabschnitten eingesetzt
Bediener, die für den Fernsteuerungsbetrieb und die Hangnavigation geschult sind
Fernmähen wird von sicheren Positionen am Straßenrand aus mit Sichtkontrolle durchgeführt
Allmähliche Verringerung der Abhängigkeit von manuellen Trimmtrupps
Anpassungszeitraum erforderlich, um das Mähmuster entlang unregelmäßiger Böschungen zu optimieren
Nach der ersten Phase integrierte der Auftragnehmer die Ausrüstung in die routinemäßige Wartung
Ergebnis
Geschätzte Reduzierung der Wartungszeit auf behandelten Abschnitten um 65–80 %
Reduzierter Bedarf an Fahrspursperrungen in vielen Wartungsszenarien
Verbesserte Sicherheit des Bedieners bei geringerer Belastung durch Verkehrsgefahren
Geringere Arbeitskräfteabhängigkeit, insbesondere in Hochrisikogebieten
Konsistentere Wartungszyklen in allen Böschungszonen
Nach der Evaluierungsphase wurden zusätzliche Einheiten für eine erweiterte regionale Abdeckung eingeführt.
Kundenfeedback
„Mit dem RM-800 konnten wir die Vegetationskontrolle an steilen Böschungen durchführen, ohne unsere Teams in die Nähe des aktiven Verkehrs zu bringen. Nach der ersten Eingewöhnungsphase konnten wir deutliche Verbesserungen sowohl bei der Sicherheit als auch bei der Effizienz feststellen.“ - Projektmanager
