Projektüberblick
Ein Forstunternehmen in Österreich hatte Schwierigkeiten bei der Pflege steiler Waldhänge, die zu invasiver Vegetation neigten. Traditionelle Methoden wie Motorensägenschnitt und manuelle Rodung waren ineffizient und gefährlich, besonders während der Regenzeit. Der Kunde suchte nach einer mechanisierten Lösung, um die Arbeitsintensität zu reduzieren, die Sicherheit zu verbessern und schnellere Reaktionszeiten für die Vegetationskontrolle zu ermöglichen.
Der ferngesteuerte Hangmäher RCVIX RM-800 wurde im Rahmen eines Tests eingeführt, um diese anspruchsvollen Hänge zu bewältigen. Nach einer ersten Phase der Schulung und Anpassung berichtete der Kunde über erhebliche Verbesserungen bei Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und betrieblicher Effizienz, mit dem zusätzlichen Vorteil einer geringeren Umweltbelastung durch die reduzierte Notwendigkeit von benzinbetriebenen Kettensägen.
Herausforderung
Alpine Forestry Ltd. ist in einer Bergregion tätig, in der steile Hänge (bis zu 40°) anfällig für invasives Vegetationswachstum sind, was sich auf die allgemeine Gesundheit des Waldes auswirkt. Zu den Hauptherausforderungen gehörten:
Sicherheitsrisiken: Bei der manuellen Räumung wurde an steilen, rutschigen Hängen mit hohem Verletzungsrisiko gearbeitet
Ineffiziente Handarbeit: Der Einsatz von Kettensägen und Handwerkzeugen erforderte erhebliche Arbeitskräfte und führte zu langen Arbeitszeiten
Beschränkter Zugang zur Ausrüstung: Herkömmliche Forstmaschinen konnten das steile, unebene Gelände nicht befahren, ohne Umweltschäden zu verursachen
Auswirkungen auf die Umwelt: Manuelle Methoden und kraftstoffbetriebene Geräte trugen zu Lärm und Luftverschmutzung bei
Der Kunde benötigte eine sicherere und effizientere Lösung, um manuelle Arbeit zu reduzieren, die betriebliche Effizienz zu verbessern und die Umweltbelastung zu minimieren.
Lösung
RCVIX setzte den ferngesteuerten Böschungsmäher RM-800 im Rahmen eines kontrollierten Versuchs ein. Zu den wichtigsten Umsetzungsschritten gehörten:
Erster Einsatz von 2 Einheiten, um die Wirksamkeit auf den anspruchsvollsten Geländeabschnitten zu testen
Die Bedienerschulung konzentrierte sich auf die Handhabung der Fernbedienung, die Hangnavigation und die Optimierung von Mähwegen
Betriebsanpassungen zur Anpassung an felsige Oberflächen und dichtes Unterholz
Umweltaspekte: Durch den Fernbetrieb waren kraftstoffbetriebene Kettensägen nicht mehr erforderlich, wodurch Emissionen und Lärmbelästigung reduziert wurden
Nach dem Test konnte der Kunde die betriebliche Effizienz erheblich steigern und die Abhängigkeit von manueller Arbeit reduzieren.
Ergebnis
Ca. Reduzierung der Vegetationskontrollzeit um 65–75 % im Vergleich zu früheren Methoden
Verbesserte Bedienersicherheit, da während des Testzeitraums keine Vorfälle gemeldet wurden
Geringere Umweltbelastung durch geringere Abhängigkeit von kraftstoffbetriebenen Geräten
Konsistentere Vegetationskontrolle im gesamten Waldgebiet
Erhöhte Produktivität, da Bediener mehrere Zonen pro Tag verwalten können
Nach dem Erfolg der Testphase hat der Kunde beschlossen, seine Flotte von RM-800-Geräten zu erweitern, um eine breitere Abdeckung zu erreichen.
Kundenfeedback
„Der RM-800 hat in unseren Forstbetrieben einen großen Unterschied gemacht. Wir können mit weniger Arbeitern mehr Fläche bearbeiten und die Sicherheitsverbesserungen sind erheblich. Auch die Reduzierung der Umweltbelastung war ein großer Vorteil.“ — Forstbetriebsleiter
